Aktionen im Schuljahr 2012 / 2013

Waldschule

Juni 2013, Jahrgang 2

 

 

 

60 Jahre Schule am Lindenberg - 1100 Jahre Kassel

Am 9. März feierten wir zwei Jubiläen: 1100 Jahre Stadt Kassel und 60 Jahre Schule Am Lindenberg. Mit einer Eröffnungsfeier in der Turnhalle begannen wir unser Fest.

 

Ausführliche Berichte zu den einzelnen Aktionen der Feier finden Sie unter folgendem Link:

"Arbeitsergebnisse - Projektwoche: Eine gemeinsam Welt"

 

 

 

 

 

 

60 Jahre Schule Am Lindenberg!

Happy Birthday!

 

Wir feiern dies mit 60 Luftballons, die wir mit Grüßen von unserer Schule in den Himmeln aufsteigen lassen.

60 Jahre Schule Am Lindenberg!

 

Die Schule Am Lindenberg setzt sich aus vielen Bausteinen zusammen. Alle sind wichtig und nur gemeinam kann man etwas bewegen und erschaffen.

 

Bei dieser Aktion haben alle Klassen, die Betreuung, die Vorlaufkurse, Schüler und Lehrerinnen die 60 Jahre gemeinsam erschaffen. Jeder hat ein Puzzelteil übernommen, das erst in der Gesamtheit seine Bedeutung erhält.

 

Ausführlichere Berichte und Bilder zu der Jubiläumsfeier und der vorausgegangenen Projektwoche finden Sie unter folgendem Link:

"Arbeitsergebnisse - Projektwoche: Eine gemeinsame Welt"

 

 

Weihnachtsfeier

Dezember 2012

 

Wie in jedem Jahr fand die schulische Weihnachtsfeier am 17. Dezember in der Immanuel-Kirche statt. Frau Schröder begrüßte alle Schülerinnen und Schüler, Koleginnen sowie die zahlreich erschienenen Eltern, Geschwister und Gäste.

 

Zum ersten Mal stand ein Musical auf dem Programm:

"Schnuppes Weihnachtslied". Die Klassen 3 hatten unter der Leitung von Frau Horst einen Jahrgangschor gebildet und die Klasse 3b übernahm den schauspielerischen Teil. Wie immer zeigten auch der Schulchor, der Instrumentalkreis, sowie Kinder der Klassen 2 und der Betreuung ihr Können.

Die Klasse 3b hatte in diesem Schuljahr den Hauptpart der Weihnachtsfeier übernommen. Sie spielten ein Stück auf, in dem ein Casting für Engel stattfindet.

Vier Engel traten vor einer vierköpfigen Jury in den Wettstreit. Einzeln sangen sie dem Publikum vor. Das klang nicht nur wunderschön, sondern erfüllte viele große und kleine Zuhörer mit großen Respekt. Sich vor so ein großes Publikum zu stellen und alleine zu singen, ist sehr mutig und verdient Anerkennung. Diese bekamen sie natürlich auch in Form eines großen Applauses. Aber auch alle anderen Mitwirkenden ergänzten das Stück zu einem rundherum schönen und abwechslungsreichen Weihnachtsstück. Der Chor, der aus den Kindern der 3. Klassen bestand, unterstütze an vielen Stellen das Stück mit gesanglichen Einlagen.

Der Instrumentalkreis der 1. und 2. Klasse führte einen Kerzentanz auf.

Der Instrumentalkreis der 3. und 4. Klassen bereicherte die Weihnachtsfeier mit einigen musikalischen Beiträgen.

Frau Chancyk und ihre "Nikoläusinnen"  führten einen Nikolaustanz vor und brachten etwas zusätzliche Bewegung und Schwung in die Veranstaltung.

 

 

 

Weihnachtsbäckerei

Dezember 2012

 

Im Dezember herrscht in unserer Schulküche immer Hochbetrieb. Mit Hilfe von den Eltern oder Omas der Schüler und Schülerinnen, die Teige spenden und/oder uns tatkräftig beim Plätzchen backen unterstützen, können wir jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit leckere Plätzchen backen.

Manchmal sind es gar so viele, dass wir sie kaum essen können.

 

Ob Erstklässler oder Viertklässler, Junge oder Mädchen allen Kindern machte das Plätzchen backen große Freude, das Essen der Plätzchen ebenso.

 

Die Klasse 2b backte vier Stunden lang in der Schulküche und zauberte geradezu. Zahlreiche, auch sehr aufwändige Plätzchen wurden hier gebacken, verziert und kreiert.

  

Bis auf die Herstellung des Teiges selbst, wurden die Kinder in alle Schritte mit einbezogen. Teig ausrollen, Plätzchen ausstechen, Plätzchen auf das Blech legen, Plätzchen nach dem Backen mit Zuckerguss, Marmelade oder Schokolade bestreichen und mit Streuseln, Smarties etc. verzieren.

Mmh, da läuft einem beim Anschauen das Wasser im Mund zusammen...

 

 

Weihnachtshäuser "kleben"

Eine dritte und eine vierte Klasse backte dieses Jahr keine Plätzchen. Sie bastelten bzw. klebten Weihnachtshäuser. Aus Keksen, Zuckerguss und allerlei Süßigkeiten wurden einstöckige und mehrstöckige Häuser gebaut.

 

 

Waldschule

September 2012, 3. Klassen

 

Gespannt und voller Vorfreude machten wir uns an einem sonnigen Septembertag auf zur Waldschule. Mit der Bahn fuhren wir zur Waldchule, die am Rande des Bergparks Wilhelmshöhe liegt.

 

 

Auf einem Spielplatz und Fußballfeld hatten wir die Möglichkeit zusammen ausgelassenen  zu spielen.

 

Vielfältige Natur- erfahrungen konnten wir in der Waldschule machen.

Direkt bei der Waldschule gibt es einen Steinbruch. Dort konnten wir mit unseren mitgebrachten Hämmern Steine aus dem Schichtgestein herausklopfen und manchen Glitzerstein finden. Zu unserer Freude durften wir die Steine mit nach Hause nehmen.

 

 

Kinder- und Jugendsportfest

07.09.2012

Am 07.09.2012 fand das jährliche Kinder- und Jugendsportfest statt. Auch in diesem Jahr spielte das Wetter mit. Zur Mittagszeit bekamen wir strahlenden Sonnenschein.

Die meisten Lehrerinnen übernahmen ihre Station vom letzten Jahr. Dies hatte sich schließlich bewährt. Fleißig probierten die Kinder und auch die Lehrer verschiedene Sprungvarianten aus. Trat der Paarsprung, der Sprung zur zweit mit einem Springseil, im letzten Jahr doch nur vereinzelt auf, so konnte er in diesem Jahr recht zahlreich beobachtet werden. Drei Personen wagten sogar das Springseilspringen zur dritt, was ihnen auch erfolgreich gelang.

Einige Bilder vom Seilspringen können hier angeschaut werden.

Die Torwand wurde auch in diesem Jahr wieder aufgestellt. Zweitweise bildeten sich richtige Schlangen vor der Wand.

Einige Kinder trafen sowohl in das untere als auch in das obere Loch. Vom Ehrgeiz angesteckt wollte jeder Junge auch gern dies schaffen.

 

Aber nicht nur die Kleinen, die Schüler, zeigten ihr Können, auch die Großen taten es ihnen gleich. - Obwohl letztere eher ihr Glück an der Torwand versuchten...

Aber die Hauptsache war der Spaß dabei!

Neben der Torwand war auf dem Hartplatz ein Slalom-Parcours aufgebaut. Bei dem Eierlauf kam es auf Geschicklichkeit und Schnelligkeit an. Zum Glück waren die Eier aber nur aus Plastik, sonst hätte es eine Menge Rührei an diesem Nachmittag gegeben.

Die Bewegungsbaustelle hatte durch ihre teilweise unterschiedlichen Schwierigkeitsgrade für die verschiedenen Jahrgangsstufen ihren Anreiz. Wenn es zu wackelig wurde, konnte einfach auf ein stabileres Element gewechselt werden. Auch konnten sich die Kinder immer Hilfe von den Lehrerinnen holen.

Bewegung macht durstig und hungrig. Neben dem Kaffee- und Wasserstand des Kollegiums der Schule Am Lindenberg, gab es auch wieder einen Bratwurst- und Getränkestand der Eltern.

Die Eltern brutzelten leckere Rinds- und Schweinswürstchen, die hungrig verschlungen wurden. Mit einem Bratwürstchen gestärkt konnte es dann wieder mit der sportlichen Betätigung weitergehen.

 

 

 

 

Klassenfahrt der 4. Klassen nach Korbach

Am Mittwoch, den 29.08.2012, fuhren die 4. Klassen auf Klassenfahrt nach Korbach. Nachdem alle Koffer in den beiden Bussen verstaut waren, alle sich von ihren Eltern verabschiedet hatten, konnte die Fahrt losgehen. Die Stimmung in den Bussen war bestens, alle freuten sich auf die drei Tage.

 

Nachdem wir angekommen waren, sammelten wir uns zunächst im Hinterhof der Jugendherberge. Die Herbergsleiterin erläuterte uns zunächst die Regeln und Verhaltensweisen, die wir einzuhalten hatten. Nachdem die Lehrerinnen unsere Schlüssel erhalten hatten, konnten wir die Koffer in unsere Zimmer tragen. Alle waren sehr postiv von dem schönen Gebäude und den sauberen Zimmer der Jugendherberge überrascht. Zum Koffer auspacken und Betten beziehen war aber zunächst keine Zeit, denn das Mittagessen wartete bereits auf uns.

 

Jeder von uns musste sein bzw. ihr Bett alleine beziehen. Puh, das war gar nicht so leicht. Mit etwas gemeinsamer Hilfe hatte aber jeder schließlich ein bezogenes Bett.

 

Am frühen Nachmittag wurden unsere drei Klassen in zwei Gruppen aufgeteilt. Während die einen zunächst eine Stadtrallye machten, bekam die andere Gruppe eine Museumsführung zum Thema "Gold". Im Anschluss sollte getauscht werden.

Bei der Stadtrallye erkundeten wir die nähere Umgebung der Jugendherberge etwas genauer. Wir sahen das Rathaus, das schmalste Haus Korbachs und vieles mehr.

Im Museum erzählte uns die Museumsführerin etwas zum früheren Goldabbau am Eisenberg. Sie erklärte uns den Unterschied zwischen einem Schacht und einem Stollen und wie die Bergleute zu früheren Zeiten ausgestattet waren und welche großen Mühen und Anstregungen sie auf sich nehmen mussten.

Im Anschluss wurde die Gruppe noch einmal geteilt. Während die eine Gruppe ein Museumsquiz machte, durfte die andere Gruppe Gold sieben bzw. Gold waschen.

Eifrig machten sich die Kinder an die Arbeit und waren ganz versessen darauf, Gold oder auch Katzengold zu finden. Viele wollten gar nicht mehr aufhören. Als die Zeit aber leider vorbei war, erhileten alle ein Glasröhrchen, in welches die "Goldschätze" gefüllt werden konnten. Wenn zwar auch nicht reich aber glücklich, verließen wir Goldsucher das Museum. Dies war für viele Kinder ein Highlight der Klassenfahrt.

Nach dem Museumsbesuch hatten wir den restlichen Nachmittag bis zum Abendessen zur freien Verfügung. Während einige Kinder sich in den Zimmern besuchten, sich ausruhten oder im Hinterhof Tischtennis oder etwas anderes spielten, spielten die meisten Jungen auf dem Fußballplatz eine Runde Fußball.

Während am Mittwoch noch Klassentuniere ausgefochten wurden, einigte man sich am Donnerstag auf gemischte Gruppen.

Nach dem Abendessen hatten wir wieder etwas Zeit zur freien Verfügung bis schließlich die Schatzsuche stattfand. Für die Schatzsuche wurden wir mit Cowboyhüten und Halstüchern augestattet. 

Um das Gebäude der Jugendherberge herum waren Zettel mit Zahlen und Wörtern versteckt. Es gab ein Spielplan mit Würfel und jede Gruppe hatte eine Spielfigur. Je nach Stand der Spielfigur musste eine Zahl gesucht, das dazugehörige Wort erlesen und der Lehrerin mitgeteilt werden.

Zu jedem Wort gab es eine zugehörige Frage.

Konnte die Frage richtig beantwortet werden, durfte erneut gewürfelt und die Spielfigur auf dem Spielfeld weitergerückt werden. Gewonnen hatte die Gruppe, die als erste im Ziel war.

 

Der Donnerstag

Nach dem Frühstück fuhr die eine Gruppe mit dem Bus nach Goldhausen zum Besucherstollen, während die andere Gruppe zunächst nach Goldhausen wanderte und auf dem Rückweg zur Jugendherberge gefahren werden sollte.

Die Wanderung zum Stollen war für einige Kinder sehr anstrengend. Nach zwei Stunden waren sie schließlich am Zechenhaus angekommen und trafen die andere Gruppe, die bereits den Stollen besichtigt hatte.

Während die eine Gruppe wanderte, fuhr die andere Gruppe mit dem Bus zum Besucherstolen nach Goldhausen.

Bevor wir in den Stollen gingen, erzählt uns der Mitarbeiter des Besucherstollens etwas über Goldhausen, die Ausrüstung der Bergwerksleute früher und über das GOLD.

Er machte uns anschaulich klar, wie schwer Gold ist und welchen Wert Gold hat. Zwei Kinder sollten mit der "Bissprobe" testen, ob es sich bei den Münzen um echtes Gold handelte. Leider war die Münze nicht hart und ließ sich eindrücken.

 - Es war nur eine Schokoladenmünze.

Im Anschluss an den Vortrag ging es in den Keller zum Einkleiden. Jeder benötigte eine gelbe Jacke, Gummistiefel und einen Helm mit Lampe.

Sehen wir nicht toll aus!

Gut ausgerüstet liefen wir zum Besucherstollen. Die Temperatur im Stollen betrug 8 °C. Wir konnten unseren Atem sehen. Hintereinander liefen wir durch den Stollen und hörten unserem Stollenführer zu. Zunächst liefen wir quer durch die Stollenschichten bis wir dann längs in der "Goldschicht" entlangliefen. Immer in der Hoffnung vielleicht doch ein Goldnugget zu finden und reich nach Hause zurückzukehren, suchten viele Kinder den Boden und die Wände immer wieder mit ihren Augen nach Gold ab. Durch unsere Lampen konnten wir den Weg erkennen. An einer Stelle zündete der Stollenführer einen Kienspan an. Früher hatten die Bergleute nur einen angezündeten Kienspan im Mund, der ihnen die Umgebung etwas erhellte. Etwas zögerlich machten wir unsere Lampen aus, um dies nachzuempfinden. Ganz wohl war einigen Kindern dabei nicht. Zum Glück hatten wir aber Lampen, die uns den Weg leuchteten. Aber nicht nur über die Lampen waren wir glücklich. Besonders die Lehrer und die großen Schüler waren froh, dass sie einen Helm auf dem Kopf hatten. Etliche Male wurden sich die Köpfe an der niedrigen Stollendecke gestoßen.

 

Nachdem wir wieder umgezogen waren, liefen wir zum Georg-Viktor Turm. Dort aßen wir unsere Lunchpakete, genossen den Aussicht auf dem Turm und spielten in der Grundmauer der "Burg Eisenberg".

Im Anschluss machten wir uns auf den Fußmarsch zur Jugendherberge zurück. Alles betteln half nichts, wir nahmen keinen Bus zurück, sondern liefen auch den Weg zur Jugendherberge zurück.

Der restliche Nachmittag war wieder zu unserer freien Verfügung. Während einige sich schon Gedanken über ihr Discooutfit und Discofrisur machten, spielten andere Fußball oder andere Spiele.

Nach dem Grillen im Hinterhof wurden das restliche Styling vorgenommen, bevor dann die Disco begann.

 

Der Freitag

Am Freitag galt es nach dem Aufstehen, Waschen und Anziehen, das Zimmer aufzuräumen. Alle Sachen mussten in den richtigen Koffern verstaut werden. Die mühevoll aufgezogenen Bettbezüge wurden wieder abgezogen und weggebracht. Irgendwie ging das Abziehen sehr viel schneller als das Beziehen der Betten. :-)

 

Nach dem Frühstück machten wir uns leider wieder auf die Rückfahrt nach Kassel. - Viele Kinder wären nämlich gern noch in Korbach geblieben.

 

 

 

Einschulungsfeier

Nach dem Einschulungsgottesdienst in der Kirche wurden die Erstklässler mit einer Einschulungsfeier in der Turnhalle von den Schülern und Schülerinnen sowie Lehrerinnen begrüßt.

 

Frau Schröder hieß die neuen Erstklässler mit Unterstützung der Kinder der Klasse 3a willkommen und wünschte ihnen einen guten Schulanfang.

Die Klasse 3c führte das Theaterstück "Die Geschickte vom Löwen, der nicht schreiben konnte" auf. Dieses hatten sie mit ihrer Klassenlehrerin Frau Heine eingeübt. Die Kinder waren toll kostümiert. Ihre Gesichter hatte die Mutter eines Schülers aufwändig und mit viel Liebe zum Detail geschminkt. An dieser Stelle sei auch noch einmal der tatkräftigen Unterstützung der fleißigen Helfer gedankt.

Durch die Beiträge des Chores und durch die Tanzaufführung einiger Betreuungskinder war die Feier sehr abwechslungsreich.

Nach der Feier wurde es sehr aufregend für die Neuen. Die Erstklässler gingen zusammen mit ihrer neuen Klassenlehrerin in ihren Klassenraum und erlebten ihre erste Unterrichtsstunde.

Die Eltern konnten sich währenddessen in der Einschulungscafeteria mit Kaffee und Kuchen stärken. - Herzlichen Dank an alle, die einen Kuchen oder eine Torte gespendet haben.